SMM 7. Runde vom 21.9.2019

Kirchberg (∅ 1968) Münsingen (∅ 1795) 4 1/2 – 1 1/2
Martig Markus (2057) Oestmann Lukas (1772) 1/2 – 1/2
Lehmann Marco (2350) Berger Roger (1704) 1 – 0
Heniche M’hamed (1939) Lehmann Carsten (1952) 0- 1
Tanner René (1905) Ballmer Boris (1975) 1- 0
Schüpbach Hanspeter  (1748) Richard Nicolas Alexander (1766) 1- 0
Luginbühl Hanspeter (1811) Rüfenacht Hans Rudolf (1601) 1- 0

In der Gr. NW2 kämpften in der letzten Runde 5 Teams um den Ligaerhalt. Um den zweiten Abstiegsplatz sicher zu vermeiden, reichte uns ein Unentschieden; Münsingen hätte deutlich gewinnen müssen. Obschon wir mit einem wesentlich höheren ELO-Durschnitt antraten, gestaltete sich der Kampf am Brett dann doch recht spannend.
Hanspeter Luginbühl nützte konsequent die Öffnung der a-Linie zu seinen Gunsten. Sein Gegner opferte daraufhin eine Figur für zwei Zentrumsbauern, was zu bedrohlichen Situationen führte. Mit wagemutigem Spiel – das teilweise die Nerven des Berichtschreibers strapazierte – brachte er dann doch den ganzen Punkt ungefährdet nach Hause.
Marco hatte zunächst mit Schwarz eine beengte Stellung. Schliesslich errang er aber – entsprechend seiner wesentlich höheren Klassierung – doch einen schönen Sieg. Das 2:0 war für uns zunächst sehr beruhigend.
M’hamed musste wegen eines gefährlichen Freibauern seines Gegners die Qualität opfern, was schliesslich den Partieverlust bedeutete, 2:1.
Zu diesem Zeitpunkt stand zudem Markus mit Qualitätsminus und zwei Bauern weniger auf Verlust. René stand vor einem kniffligen Endspiel – zwei Springer gegen das Läuferpaar – des ELO-stärksten Münsinger Spielers. Die erneut aufkommende Spannung löste sich aber, als dieser unerwartet und unglücklich einen der Läufer einstellte und sofort aufgab, 3:1; der Ligaerhalt war gesichert.
Mit spektakulärem Dameneinschlag und Dauerschach konnte Markus dann doch noch ein Remis erzwingen; sein junger und deutlich tiefer klassierter Kontrahent hatte sich wohl schon zu sicher gefühlt und wurde unvorsichtig, 3,5 : 1.
Jetzt war nur noch die Partie am 5. Brett im Gange. Mit fehlerlosem Spiel erkämpfte sich Schübi – mit einem Mehrbauern – den Sieg. Den ihm noch in den Weg gelegten Stolpersteinen wich er geschickt aus.
So kamen wir – allerdings auch mit Glück – doch noch zu einem deutlichen Sieg. Göttin Fortuna spielt offenbar auch Schach.

Peter