SGM 2. Bundesliga Rd. 5 vom 1.2.2020

Kirchberg 1 La Chaux-de Fonds 1 (2037) 5 : 3
Marco Lehmann (2347) Emmanuel Preissmann (2251) 1 : 0
Andreas Lehmann (2316) Christophe Rohrer (2257) 0 : 1
Oliver Sutter (2352) Christian Terraz (2048) 1 : 0
Sebastian Muheim (2175) Pierre-Alain Bex (2178) 0 : 1
Florian Schiendorfer (2189) André Disages (1938) 1 : 0
Nicola Ramseyer (2079) Francois Budai (1927) 1 : 0
Reto Wyss (2087) Claude Juvet (1806) 1 : 0
Markus Martig (2066) Aneet Arulanantham (1893) 0 : 1

Ich hatte eine interessante Stellung erreicht mit 3 Bauern für eine Figur, welche der Computer als ausgeglichen bewertet, optisch sah es jedoch für Weiss etwas angenehmer aus. Leider benötigte ich aber viel mehr Zeit als mein Gegner, was dann nahe der Zeitkontrolle zu einem sofortigen Einsteller führte. Nicola spielte eine sehr gute Partie mit Schwarz und konnte schon schnell eine aktive Position erreichen. Irgendwann wurde der Druck zu gross und sein Gegner verlor zunächst Material und dann die Partie. Sebi vergass nach eigenen Angaben einen wichtigen Zug in der Eröffnung, wonach er bereits merklich schlechter stand. Da sein Gegner danach keine Schwächen mehr zeigte, war die Partie leider nicht mehr zu retten. Kurz darauf konnte jedoch Flöru einen Sieg melden. Seine Stellung sah schon früh vielversprechend aus, sein Gegenüber verteidigte sich jedoch immer noch zäh. In der Zeitnotphase wurde ihm dann die «Berührt, geführt» Regel zum Verhängnis, da er seinen Turm berührte, während der König im Schach stand. Somit musste er mit dem Turm dazwischen ziehen, was direkt zum Partieverlust führte. Küsu war die ganze Partie der aktivere Spieler, überzog jedoch im Endspiel seine Stellung und verlor die Partie noch. Sein Gegner spielte jedoch äusserst solide für seine Elozahl. Marco verbesserte seine Stellung fast im Minutentakt und brachte am Ende den vollen Punkt nach Hause, nachdem er seinem Gegner die Dame abgenommen hatte. Oliver sah sich einem Endspiel mit Springer gegen Läufer gegenüber, bei welchem aber nur er auf Gewinn spielen kann. Sein Gegner übersah dann, dass ein Bauer durchmarschieren kann, wenn er einen Springer von Oliver schlägt. Somit konnte auch Oliver einen Sieg verbuchen. Beim Stand von 4 – 3 reichte Reto somit noch ein Remis. Da er aber eine Qualität mehr hatte wollte er noch um den ganzen Punkt kämpfen, was ihm mit einem schönen Abzugsschach mit Damengewinn letztendlich auch gelang.
Zwei Runden vor Schluss stehen wir immer noch an der Tabellenspitze, weiter geht’s am 22. Februar gegen Olten.

Andy