SMM 2. Runde: Note 3,5

Court 2 (ø 1783) – Kirchberg (ø 1828) 3-3

Christian Graber (1813) – René Tanner (1879) 0-1
Pascal Eschmann (1889) – Reto Marti (1933) 1/2
Walter Zingg (1758) – Hanspeter Luginbühl (1831) 0-1
Nicolas Fortier (1906) – Henryk Zmyslowski (1849) 1-0
Maxime Boillat (1604) – Matthew Haldimann (1732) 1-0
Kurt Steiner (1728) – René Weber (1749) 1/2

Ich stufe unsere Leistung als leicht ungenügend ein, weil wir an fünf Brettern elomässig stärker besetzt waren. Während unsere Spieler an den ersten drei Brettern fast das Punktemaximum erreichten, steuerten wir an den drei letzten Brettern nur ein mageres Remis zum Mannschaftsergebnis bei.
Mein Gegner bot mir im 20. Zug remis an und ich nahm dankbar an, weil ich glaubte, schon deutlich schlechter zu stehen. Kollega Fritz spuckte in der heutigen Analyse allerdings ein 0.0 aus.
Matthew rochierte kurz und vor allem zu früh, sah sich mit einer Bauernlawine gegen seinen Königsflügel konfrontiert und musste recht früh aufgeben.
Henryk stand gegen den elostärksten Gegner gut, verlor dann aber mit einem falschen Bauernzug eine Figur und gab bald auf.
Hanspeter fühlte sich in seiner Partie zeitweise nicht mehr so recht wohl, erspähte dann aber einige starke Züge mit seiner Dame , die seinem bereits in Zeitnot verkehrenden Gegner zusetzten und schliesslich zu dessen Zeitüberschreitung führten. Zu diesem Zeitpunkt wäre die Partie aber auch sonst verloren gegangen, weil er Material verloren hätte.
René Tanner war mit seinem Eröffnungsverlauf nicht zufrieden, weil ein Bauernverlust resultierte. Dann stellte sein Gegner aber unvermittelt eine Figur ein. René musste zwar noch lange weiterspielen, aber brachte den Sieg doch sicher nachhause.
Reto stand gegen den zähen Pascal Eschmann meistens ausgeglichen, hätte aber mit einem ungenauen Bauernzug die Partie im Endspiel wohl noch verlieren können. Sein Gegner fand aber nicht die beste Antwort und so endete die Partie schliesslich mit einem leistungsgerechten Remis.

René Weber